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Telefonterror
Es gibt 3 verschiedene Formen von Telefonterror die gehäuft auftreten:
- Sehr verbreitet ist das Anrufen und Schweigen.
- Sie heben den Hörer ab, hören höchstens ein Atmen oder Keuchen.
- Je länger Sie versuchen ihn zu einer Reaktion zu bewegen oder gar anfangen Sich zu ärgern desto besser für ihn.
- Er befriedigt sich sexuell an Ihrem Ärger, an Ihrer Wut, an Ihrem Entsetzen.
- Sie beginnen ein scheinbar harmloses Gespräch mit einem Unbekannten.
- Er hat sich verwählt, fängt an zu plaudern.
- Plötzlich schlägt er zu und schildert Ihnen drastisch seine sexuelle Lust.
- Nun freut er sich, dass er wieder ein Opfer gefunden hat.
- Unter dem Vorwand, einen Freund oder Familienangehörigen in seiner Gewalt zu haben und ihm notfalls weh zu tun, bringt der Anrufer die besorgten Opfer oft zu den unglaublichsten Handlungen.
- Nicht selten wird auch Befriedigung durch das Mitteilen von Hiobsbotschaften empfunden.
Hier ein paar Tipps wie Sie sich verhalten sollten:
Reagieren Sie unerwartet
- Legen Sie sofort auf. Geben Sie keine Antwort. Ein Drittel der Anrufer wird es nicht wieder bei Ihnen versuchen.
- Versuchen Sie nicht, den Täter zur Vernunft zu bringen, indem sie auf ihn einreden. Jegliche Zeit und Mühe wären vergebens und belasten Sie nur zusätzlich.
- Halten Sie Ihren Taschenalarm an den Hörer, dann nur noch den Sicherungsstift ziehen. Eine sehr wirkungsvolle Waffe!
- Wenn Sie durch "Schweige-Anrufe" belästigt werden und Sie stark genug sind, schweigen Sie auch! In der Regel wird er dann seine Ohren um so mehr spitzen, was den Einsatz des Taschenalarms um so wirkungsvoller werden lässt!
Kommen Sie dem Täter auf die Schliche
- Beantragen Sie eine Fangschaltung. Damit kann jedes Telefonat zurückverfolgt werden.
- Der erste Tag kostet ca. 10 Euro, dann verringern sich die Kosten.
- Ab dem 10 Tag kostet es ca. 50 Cent pro Tag. Schwierig wird es, wenn der Anrufer verschiedene Anschlüsse verwendet.
- Stellen Sie bei Ihrer Telefongesellschaft einen Antrag auf Feststellung ankommender Wählverbindungen. Hier werden Nummern aller Anrufer festgehalten.
Warnen Sie Ihre Kinder
Wenn Kinder im Haus sind, sprechen Sie darüber! Versuchen Sie, wenn möglich, selbst ans Telefon zu gehen, oder den Anrufbeantworter anzustellen. So muss sich Ihr Kind keine Perversionen anhören.
Erstatten Sie Anzeige
Erstatten Sie Strafanzeige wegen
- Beleidigung,
- Bedrohung,
- Nötigung
- oder Körperverletzung.
Werden Kinder Opfer von Telefonterror, handelt es sich unter Umständen um sexuellen Kindesmissbrauch.
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